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Gewohnte Klänge unter ungewohnter Leitung: Krankheitsbedingt musste sich Big Band-Leader Wilhelm Hörger von seinem ersten Trompeter Thomas Betz vertreten lassen. Dieser schaffte bravourös auf seine lässige, souveräne Art und Weise den Spagat zwischen eigenen Soli und dem Dirigieren der 18 Musiker. Da war es von großem Vorteil, dass die Big Band Schöngeising seit nunmehr 22 Jahren ein eingespieltes Team ist. Aus dem örtlichen Leben ist sie mit ihren eigenen Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken. Das Pizza-Open-Air-Konzert im Sommer und der "Kaffee & Swing" Tanznachmittag im Herbst, die beide im Pfarrheim abgehalten werden, erfreuen sich gleichbleibend großer Beliebtheit, auch weit über die Ortsgrenzen hinaus.

So war auch diesmal der Saal wieder bis auf den letzten Platz besetzt. Denn nicht nur die Musik, auch die Kuchen, die von Mitgliedern der Blasmusik selbst gebacken werden, sind ein Publikumsmagnet. Und weil man die genossenen Kalorien beim Tanzen zu den Bigband-Klängen gleich wieder los werden konnte, durfte man sich ohne Reue von den süßen Köstlichkeiten verführen lassen.

 

Ob Laien oder Hobby-Boogie-Tänzer, jeder kam bei den Klängen von Count Basie bis Santana auf seine Kosten. Und was auf der Tanzfläche von den erfreulich vielen, fleißigen Tänzern geboten wurde, konnte sich wirklich sehen lassen. Auch heuer hatte Wilhelm Hörger wieder ein paar neue musikalische Highlights einstudiert. Passend zum Film "Blues Brothers" setzten sich einige Bläser Sonnenbrille und Hut auf, um so bekannte wie beliebte Stücke wie "Everybody needs somebody to love" und "I can't turn you lose" zum Besten zu geben.

Worum es in diesem Film ging und noch viele weitere interessante Anekdoten wusste der Conferencier des Nachmittags, Christian Wörl, zu berichten. Im passenden schwarzen Anzug und gekonnt charmanter Entertainermanier führte er durch das Programm. Viel zu schnell ging der Nachmittag zu Neige und wurde mit einem lieblich-schmeichelnden Klarinetten-Solo bei der "Moonlight Serenade" von Glenn Miller beschlossen. Anschließend konnten Musiker und Helfer verdienterweise bei einer Brotzeit die gelungene Veranstaltung ausklingen lassen.

(Text: Elisabeth Hogger)

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